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Eis'zapft ist

An der Interlakner Gewer­beausstellung von Präsident Robert Grau angezapft und schon ausverkauft! Unser Eiszapfenbier fand reis­senden Absatz. Nur gerade 18 Tage war das saisonale Spezialbier auf dem Markt erhältlich. Und weg ist es. Eine Überraschung sonder­gleichen. Das leicht gehopfte Bier mit den malzigen Nuan­cen mundete den durstigen Kehlen aus dem Berner Oberland besonders gut. Ab­nehmer der 33-cl-Flaschen waren sowohl Getränke­fachgeschäfte der Region, Lebensmitteleinzelhändler als auch Gastronomiebe­triebe. An die Eiszapfen-Bier-Fans: «Freut euch. Auch im nächsten Jahr werden die Rugenbräu-Brauer eine saisonale Bierspezialität produzieren. Versprochen.»

Robert Grau (links) und Mauro Pitussi zapfen das neue Bier an.

Preiswert

Da haben doch mehrere honorige Institutionen festgestellt, dass wir preiswert sind. Und das mit dem preiswert meinen die erst noch wortwörtlich: «Rugenbräu-Produkte sind einen Preis wert.» Damit Sie wissen, wie diese Preise (sprich Auszeichnungen) auch aussehen, habe ich bei meinen «Kollegen» schnell die gewonnenen Trophäen geschnappt und übergestreift. Sieht doch echt schmuck aus, oder? Also: Die 95 Gold-Punkte (von 100 überhaupt möglichen), die unserem Whisky in der internationalen «Whisky-Bibel» verliehen wurden. Die goldenen «Plämpus» - wie unsere Tanja Frieden immer so schön sagt - eroberten sich unser neuer Edel­brand «Fleur de Biere d'Interlaken» und unsere beiden Swiss Highland Single Malt Whiskys «Ice Label» und «Classic». Da stossen wir doch am besten mit einer «Alpen­perle» an und gratulie­ren herzlich. Prost. Übrigens: Noch wichtiger als alles Gold der Welt ist, wie die Kunden unsere Produkte beurteilen und gemessen. 

«Entre nous» nach Basel

Zusammen mit der Firma H&R Gastro, Interlaken, organisierte Rugenbräu einen Kundenausflug nach Basel. Ziel: IGEHO, die Messe für Hotellerie, Gastronomie und Ausser-Haus-Konsum. Ein Zug voller Oberländer folgte der Einladung und besuchte gemeinsam den wichtigs­ten Branchentreffpunkt. Am Stand von Rugenbräu traf und fand man sich immer wieder. Fazit der Oberländer: Auch in Basel schmeckt Rugenbräu her­vorragend.

Markus Weisskopf, Flaschengeist-Shop Interlaken

Sarah, Leander und Simone Taugwalder, Zermatt (v.l.n.r.)

Daniel Müder und Nicole Wyss, Elfingen.

Christian Almer, Mönchsjochhütte

Abschied

Abschied tut weh. Besonders wenn es sich um Institu­tionen handelt, die eine wichtige Funktion in der Region wahrgenommen haben und auch immer eng mit Rugenbräu verbunden waren. Wir sagen «Danke» an Käthi und Beat Hassenstein. Das Hotel Splendid war seit 65 Jahren im Besitz der Familie Hassenstein. Mit viel Engagement und Herzblut wurde das Traditionshaus -besonders auch das Buddy's Pub - geführt, wobei immer auch reichlich Rugenbräu ausgeschenkt wurde.

 

Kind und Kegel der Familie Hassenstein verabschiedeten sich mit einem Fest.

Löschzugchörli

Mit dem beliebten Lösch­zugchörli gehen ebenfalls wichtige Rugenbräu-Bot-schafter in Pension. Das im Jahr 1968 gegründete Chörli konnte Erfolge im In- und Ausland feiern, bespielte Schalplatte und CD und trat gar im Schweizer Fernsehen auf. Und immer dabei - das haben sie auch am Ab-schlussfestvom5. Novem­ber versichert - eine Kiste Rugenbräu. Danke für alles.

Adieu und danke vielmals. Die Rugenbräu Bierbotschafter gehen in Pension...

... und hängen ihre Uniform an den Nagel.

Wenn Branchenkollegen aufkreuzen…

… dann ist man mitunter schon ein bisschen nervös bei Rugenbräu. 45 Geträn­kehändler aus der ganzen Schweiz durften wir bei uns begrüssen. An der Herbstversammlung der Getränke-Fachhandel-Kor­poration (Gefako) wurde dann auch Wichtiges ent­schieden. Neu nennt sich  der Zusammenschluss von 55 unabhängigen Fach­händlern für Marktnähe und überregionale Stärke «Swiss Drink». Begossen wurde das Ganze mit einem Swiss Drink, einem unverwechselbaren Ru­genbräu. Wohl bekommt's und eine durstige Zukunft wünschen wir.

 

Die Teilnehmer der Herbstversammlung «Swiss Drinks».

Alois Gmür, frisch gewählter Nationalrat, Geschäftslei¬ter, Brauerei Rosengarten AG, Einsiedeln, mit Martin Mariani, Geschäftsleiter Getränkehandel LoosliAG, Männedorf(rechts).

Dr. WalterWeber, Geschäfts¬leiter Weber- Vonesch AG, Zug und Martin Uster, Geschäfts¬führer Brauerei Baar AG, Baar (rechts).

Besuche in der Brauerei

Es sind die Kleinen, die man einfach gern hat. Das muss sich wohl auch Thomas Metzger, CEO Feldschlösschen, gesagt haben. Spontan besuchte er kürzlich die «kleine» Rugenbräu. Schön, dass Sie da waren!

Grosse Freude und noch grösseren Rugenbräu-Durst beim Besuch der Leute vom Hotel Palace, Luzern. V.l.n.r.: Malte Budde, Nadine Ddiolulu, Markus Iseli, Dominique Schürmann und Raymond Hunziker.

Es gehört zur Tradition, dass Rugenbräu an der Frühlingss¬ausstellung BFA die Gäste an ihrem Stand bewirtet. Nun war es mal umgekehrt. Peter Boeni, Mitglied der GL Bern Expo, besuchte uns.

Was passt besser zu Whisky als eine gute Zigarre? Am Vorabend des Davidoff Cup trafen sich die Davidoff-Kunden im Rugenbräu-Whisky-Felsenkeller.

Zwei, die sich in Sachen Whisky auskennen: Frank Renaudin, Tonnellerie du Monde (links), und Markus Eder, von Wilhelm Eder Holzfässer.

Michele Rugolo vom Restau¬rant Della Casa in Bern.

Eis gebrochen …

Zur Lancierung des neuen Eiszapfenbiers schenkte Rugenbräu eine Stunde Eiszapfen-Freibier an der Interlakner Gewerbeausstellung (IGA) aus. Viele kamen und degustierten unverfroren. Das jüngste Kind aus der Rubengräu Familie ist gut augenommen worden: Das Eis ist gebrochen und man freut sich schon auf die zweite Winter-Edition im 2012.

Bewährtes Rugenbräu Team: Priska Kunz, Ursula Hofweber und Silvia Marti (v. I. n. r.).

Wer sagt, Frauen mögen kein Bier? Daniela Amacher, Unterseen, Rahel Mazenauer, Unterseen, Karin Wiedmer, Diemtigen (v. I. n. r.).

Viel Rummel bei der Stunde Freibier am Rugenbräu-Stand.

Das gesamte OKderlGA stossen auf eine erfolgreiche Ausstellung an.

9. Markus Weber, Leiter Omega Shop Interlaken, mit Beni und Rahel Knecht

Am Rügen Wy-Chäller-Stand getroffen: Peter Koschak, Rügen Wy-Chäller, Irma Lautanio, Unterseen, Ruth Willa, Wilderswil, und Urs Simon, Pratteln (v. I. n. r.).

Erika Solcä und Sandra Liechti (rechts) schmeckt das neue Eiszpafenbier.

Marco Aeschimann, Verkaufsberater Rugenbräu, hat grossen Durst.

Genehmigen sich ein Gläschen: Monika und BeatWirth, Unterseen.

Robert Grau, OK Präsident IGA, hat sich als «Anzapfer» bewährt.

Auf den Spuren von dunklem Bier

Dreizehn Vertreter priva­ter Brauereien, welche die regionale Biervielfalt in der Schweiz hochhalten, wur­den mit dem Qualitätssiegel der Vereinigung Brau-Ring ausgezeichnet. Die in der IG unabhängiger Klein- und Mittelbrauereien orga­nisierten Brauer wollten süffig demonstrieren, dass ihnen die stolze Vielfalt an erfrischenden Bieren am Herzen liegt. Dazu Bruno Hofweber, Interlaken: «Wir starteten in Einsiedeln unter dem Motto 'Expedition ins Bierreich' eine Goodwill-Kampagne, die sich mit der nationalen Biervielfalt befasst und besonders die 'dunklen Biersorten hell beleuchtet'. In der einzig­artigen Stiftsbibliothek des Klosters Einsiedeln sind wir mit Pater Dr. Odo Lang den schriftlich festgehaltenen 'himm­lischen Spuren' der Urbierherstellung nachgegan­gen - und natürlich fündig geworden. Brauende Mönche waren ja schliess­lich die ersten Brauprofis.»

Bruno Hofweber forscht zusammen mit Pater Odo Lang in den Büchern der Stiftsbibliothek im Kloster Einsiedeln.

Dunkle Biere hell beleuchtet

Anders als die kräftige Farbe vermuten lässt, ist dunkles Bier kein Starkbier - der Alkoholgehalt der meisten dunklen Biere liegt zum Beispiel bei «üblichen» 5,2% Vol. Hergestellt wird das Dunkle auf der Grundlage überlieferter Rezepturen, natürlich mit modernster Technologie und entspre­chendem Know-how. Ihre braune Farbe erhalten die Dunklen übrigens ausschliesslich durch die Verwendung von qualitativ hochstehendem, dunklem Spezialmalz. Und weil die Schweizer Privatbrauer gerne beweisen, was sie be­haupten, gabs am Freitag, 5. August, von 17.00 bis 18.00 Uhr bei allen Brauerei­en eine Stunde Freibier. Im Brauistübli floss das Dunkle dann auch in Strömen. 

«Rugenbräu ist geil», meinte diese Gruppe, die extra aus Thun angereist ist.

Blume erblüht

Unser vor 12 Jahren erstmals hergestellte Bierbrand nennt sich jetzt «Fleur de Biere d'Interlaken». Gebrannt wird er nach einem verfei­nerten Verfahren in unserer neuen Rügen Distillery. Zum Brennen der Edelspirituo-se wird speziell gebrautes Bockbier verwendet. Das Bockbier ist ein untergäri­ges Starkbier und wird aus frischem Bergquellwasser, feinstem Malz und auser­lesenem Hopfen gebraut. Das charaktervolle Bier hat mit 18 Prozent einen hohen Gehalt an Stammwürze (Zuckergehalt vor der Vergä­rung). Der neue Edelbrand wird nach verfeinertem Rezept von Master Distiller Philipp Adler in der klassi­schen «Pot Still»-Brennblase hergestellt. Nach dem Roh­brand wird ein zweites Mal zum Feinbrand destilliert. Aus 1000 Litern würzigem Bockbier entstehen rund 100 Liter feinstes «Fleur de Biere d'Interlaken». Aus köstlich Gebrautem wird so - mit viel Liebe zur Tradi­tion - edel Gebranntes. Den Bierbrand in der neu gestal­teten Aufmachung gibts in 10 cl- und 35 cl-Flaschen, der Alkoholgehalt beträgt 43 Volumenprozent.

Von höchster Stufe geprüft und als gut befunden. Zur Lan¬cierung des «Fleur de Biere d 'Interlaken» reisten die höchsten Brauer und Brenner nach Interlaken. Dr. Markus Zemp (oben), Präsident des Schweizer Brauerei- Verbandes, und Dr. Reto Wehrli, Präsident vom Schweizerischen Brennereiverband.

Köstliches …

Mit dem Bierbrand der Premiumklasse «Fleur de Biere d'Interlaken», der im Gaumen eine balsamisch weich-fruchtige Note entwickelt, lassen sich auch vielerlei Gerichte veredeln. Erwin L Stocker, bekannter Oberländer Küchenchef, verrät unter  www.rugen-distillery;ch eine Auswahl köstlicher Kreationen. Für alle, die den Kochlöffel nicht selber schwingen wollen. Nach 15 Jahren erfolgreichem Wirken im Dörfli Interlaken zügelt Stocker's Degusta an die Kammistrasse 11, Interlaken. Ab Februar werden dort Bestellungen entgegengenommen und Kunden jeweils am Samstag zwischen 8.00 bis 12.00 Uhr gerne bedient.

Markus Foedisch, Fotograf aus Bönigen, bringt Fleur de Biere und Stockers Köstlichkeiten perfekt ins Bild.

Mit Fleur de Biere d'Interlaken lassen sich vielerlei Gerichte veredeln.

Brauig …

Besuch der Schweizer Brauerei-Verband-Geschäftsstelle (v. I. n. r.): Robyn Stünzi, Sonja Tanner, Romy Planzer und Marcel Kreber.

Weintipp von Josef Christen, Weinberater Rugen Wy-Chäller

Wenn es um Klassiker aus Italien geht, dann spielt das Piemont in der ersten Liga. Federico Ceretto vom gleichna­migen Familienbetrieb meint: «Die grossen Gewächse aus dem Piemont sind unverwechselbar und begeistern. Sie sind weder kopier-noch nachahmbar. Sie sind einmalig. Und sie haben Ausbaupotenzi­al.» Ceretto ist ein Traditionalist und Klassiker. «Traditi­on schliesst bei uns die Innovation jedoch nicht aus, sondern schliesst sie regelrecht mit ein. Entsprechend findet sich in unse­ren Kellern eine Reihe von unterschiedlichen Fässern, die für den Weinausbau einge­setzt werden», führt er weiter aus. Für seine Gradlinigkeit, seine Struktur und seine Nachhaltig­keit ist der Barolo Zonchera DOCG bekannt. Der aktu­elle Jahrgang prä­sentiert sich durch und durch klassisch im lang anhalten­den Finale. 

Zwei Spürnasen fanden für Sie …

Auf der Suche nach beson­ders beliebten Rot-, Weiss­und Schaumweinen fanden unsere beiden Experten Jean-Alexandre Ley und Josef Christen eine «Selec-tion», die Ihnen gefallen wird.

Wie haben Sie die Weine gefunden?

Aus Erfahrung wissen wir, was unsere Kunden wünschen. Danach suchten wir und so entstand die «Selection».

Wo fanden Sie diese Weine? Die seit Jahren beste Zu­sammenarbeit mit unseren Lieferanten bildete da die Grundlage.

Was zeichnet die Weine der «Selection» besonders aus? Das hervorragende Genuss-Preis-Verhältnis.

Wie unterscheiden sich die «Selection»-Weine vom übrigen Sortiment? Über 2000 Weine bietet Ihnen der Rügen Wy-Chäller an. Die «Selection» ist eine Auslese jener Weine mit dem besten Preis­verhältnis.

Gibt es überhaupt so etwas wie eine Qualitätsgarantie? Im Rügen Wy-Chäller wer­den die Weine mit fachlich grosser Sorgfalt ausgewählt und natürlich degustiert.

Wie würden Sie die Kunden­wünsche umschreiben? Die wissen recht gut Bescheid und bevorzugen aktuell Weine wie den Primitivo, den Salice oder den Malbec Reserva.

Und welches sind Ihre ganz persönlichen Empfehlungen aus der «Selection»? Josef Christen: Primitivo del Salento, Vinicola Mediterranea. Jean Alexandre Ley: Mont/Rolle, Deviniere

Gibt es im neuen Jahr wie­der eine «Selection»? Aber ja, unsere «Selection» wird jährlich aktualisiert.

Josef Christen (links) und Jean-Alexandre Ley haben eine gute Nase.

Das schleckt keine Geiss weg …

Da haben wir es wieder mal - und in Farbe: Rugenbräu ist bei jeder Gelegenheit und überall unwidersteh­lich, köstlich, süffig edel und urchig natürlich, mitunter einfach nur erfrischend, durstlöschend herrlich. Hat da jemand Bockbier gerufen ...? Wie dem auch sei: Das alles schleckt keine Geiss weg.

145 Jahre Rugenbräu

War das ein grandioses Fest! Gefeiert wurde mit der ganzen Belegschaft samt Partnern im Casino Kursaal, notabene im Einheitstenue in den Farben weiss-rot. Bis früh in die Morgen­stunden wurde gegessen, getrunken und das Tanzbein geschwungen. «Edelmais» erntete mit ihrer witzigen Comedy-Einlage viele Lacher. Erstaunlich auch: Die Komiker Rene Rindiisbacher und Sven Furrer (links) blieben ebenfalls bis in die Morgenstunden. Ein grosses Kompliment an unsere «witzige» Belegschaft.

       

 

Ehrungen: 10 Jahre Markus Zurbuchen, 15 Jahre Kurt Althaus, 25 Jahre Otto Spielberg, 25 Jahre Hanspeter Blaser, 35 Jahre Herbert Münger und «Capo» Bruno Hofweber (v. I. n. r.). Vielen Dank für die Treue.

Sie macht Rubenbräu einzigartig!

«Es gibt doch einige Ar­beiten, die Männer besser können», meint Isabel Zürcher, die seit Juli als Brauerin das Rugenbräu-Team ergänzt. «Es versteht sich aber von selbst, Frauen können ebenso gutes Bier herstellen.» Sie beweist es ja auch täglich. Die 38-Jährige war 15 Jahre bei Eggerbier Worb tätig und wirkt nun mit Leib und See­le bei uns im Sudhaus und Gärkeller. Eine spannende, vielseitige Arbeit in einer Männerdomäne, meint die Thunerin, die sich darauf freut, zu einem späteren Zeitpunkt auch in der Rügen-Distillery mitzuwir­ken. Vielseitigkeit beweist sie auch in ihrer Freizeit. So kann Isabel Zürcher auch eine Ausbildung als Visa-gistin vorweisen. Da öffnen  sich ja ganz ungeahnte Möglichkeiten in Richtung Verschönerung - wo und bei wem auch immer. Eine bierbrauende Visagistin im Haus - das kann nun mal nicht jede Brauerei von sich behaupten. Rugenbräu ist auch da einzigartig!

Isabel Zürcher: Visagistin und Brauerin.

Mein liebster Sport – der Biertransport!

Da flippte unser Bierino doch buchstäblich aus, als er das Rugenbräu-Kultfahrzeug erstmals vorbeituckern sah. Es zieht wirklich alle Blicke auf sich – am Jodlerfest war das deutlich zu beobachten. Das Dreirad-Unikat stammt vom einheimischen Designer Bruno Reichen aus Reichenbach. Der absolut einzigartige Aufbau ist eine 100-prozentige Sonderanfertigung.
Und der Clou: In der massstabgetreuen Nachbildung der Flaschen ist eine Doppelzapfanlage mit Durchlaufkühler integriert – da fliesst köstlich-kühles Rugenbräu raus – einfach super! Das originelle Fahrzeug kann beim Erbauer und Designer Bruno Reichen gemietet werden. Anruf auf Handy-Nummer 079 378 56 01 genügt. Das Wägeli verträgt übrigens nur Rugenbräu. Und beim näheren Betrachten des rassig-roten «three-wheels» meinte Bier-ino: «Mein liebster Sport ist der Biertransport!» und tat so, als schiebe er das Dreirad mit viel Einsatz ganz alleine den Hügel rauf …

Wie zu Urgrossvaters Zeiten

Jetzt aktuell.
Eine alte Tradition lebt wieder auf. Jeden Freitagabend (von 16.00 bis 18.00 Uhr) schlägt die Stunde für die Zwickelbier-Liebhaber wieder. Die Bierspezialität aus der guten alten Zeit ist ein nichtfiltriertes, natur-trübes Bier.
Das Besondere daran: Die Bierleitung führt direkt vom Gär- und Lagerkeller über die Strasse in den Biergarten des Restaurants Brauistübli. Das Zwickelbier kann frisch ab Fass in der nostalgischen 2-Liter-Flasche bezogen werden. 

Da hopft das Herz!

Das kommt auf den Durst an…

Rugenbräu braut täglich rund 300 Hektoliter Qualitätsbier der verschiedensten Sorten. Das sind rund 100'000 Stangen köstlichster Bierspezialitäten. Zuständig für den reibungslosen Ablauf und die konstant hervorragende Qualität ist Heiko Fahrenbruch mit seinem Produktionsteam. 

Wie schaffen Sie es, dass bei der Rugenbräu immer genügend Bier vorhanden ist? 

Heiko Fahrenbruch: Die Kapazität der Gär- und Lagertanks nutzen wir voll aus. Wird ein Tank leer, füllen wir ihn nach gründlicher Reinigung baldmöglichst wieder auf. Entscheidend ist aber auch die spezielle Mengen-, Sorten-, Produktions- und Abfüllplanung.

Müssen Sie und Ihre Leute im Sommer Sonderschichten einlegen? 

Das ist situationsabhängig. Wenn grössere Events unmittelbar bevorstehen, kann das schon mal zu Sonderschichten führen, speziell bei der Fassabfüllung. Wenn alle Mitarbeiter einsatzbereit sind, können wir mit unserer Planung im Normalfall ohne Sonderschichten auskommen. Auch für den Braumeister hat der Tag nur 24 Stunden …

Wie viele Liter Rugenbräu können Sie wie lange lagern?

Wir haben ein Gär- und Lagervolumen von 910'000 Litern (= 9100 hl) in 20 Tanks. Bei unserer traditionellen Bierproduktion ist ein Tank zirka fünf bis sechs Wochen belegt (Gärung – Reifung– Kaltlagerung), bis er zur Filtration und Abfüllung freigegeben wird. Wir sind eben noch eine Traditions-Brauerei, die Qualitätsprodukte braut, und keine «Bierfabrik». Diese macht das alles auch in rund ein bis zwei Wochen. 

Wie viele Flaschen Rugenbräu werden in Spitzenzeiten abgefüllt?

In einer Schicht können wir zirka 70'000 bis 80'000 Flaschen pro Tag vom gleichen Gebinde abfüllen (z.B. 20-er Harassen zu 0.5-Liter-Flaschen). Jeder Gebindewechsel erfordert entsprechende Umbauarbeiten an den Abfüll- und Verpackungsmaschinen. Auch sorgfältig reinigen und sterilisieren benötigt viel Zeit.

Was machen Sie im Winter, wenn deutlich weniger Bier getrunken wird? 

In der Brauerei starten wir ab Mitte Oktober die technischen Revisionen. Zudem ist zu dieser Zeit bereits die Whisky- und Bierbrand-Produktion voll im Gange. Ausserdem läuft die Wintersaison dank dem Schneesport ebenfalls sehr gut. 

Ihr Arbeitsplatz im Sudhaus ist voll automatisiert. Sehen Sie Ihr Bier gar nicht mehr? 

Auch wenn vieles automatisiert ist, läuft dennoch nicht immer alles vollautomatisch. Ich bin zwar oft in meinem Braumeisterbüro anzutreffen. Neben den Organisations- und administrativen Aufgaben «begleite» ich aber selbstverständlich täglich die Bier-Produktion im Betrieb. Von der Würze bis zum Bier haben alle Verantwortlichen entsprechende Kontakte zum Produkt. Regelmässige Laborkontrollen überwachen zudem jede Station der Produktion.

Welches Bier bezeichnen Sie als typisches Sommer-Bier? 

Für mich ist unsere komplette Bierpalette sehr sommerlich. Ein Sommerklassiker ist bei uns natürlich das Zwickelbier, frisch aus dem Lagertank. Es wird in den Sommermonaten jeden Freitagnachmittag im «Brauistübli» direkt vom Holzfass – via der «direkten Pipeline» – im Biergarten angeboten. Frischer (und sommerlicher) geht es wirklich nicht mehr!

Und welches Bier trinken Sie am liebsten?  

Das kommt auf den Durst an. Beim grossen Durst ist die Alpenperle optimal, für den mittleren Durst ist das Lager hell perfekt. Bei weniger grossem Durst geniesse ich bevorzugt ein Spezial hell – ich liebe hopfenbetonteres Bier. Wenn es dann allmählich einnachtet, steige ich auch mal gerne auf ein Spezial dunkel um… Und sind unsere Jungs, Timo und Kai mit dabei, ist Mountain Twister die perfekte Erfrischung. Zu später Stunde genehmige ich mir zusammen mit meiner Frau Iris auch gerne einmal unseren Swiss Highland Single Malt Whisky. 

Seit Januar 2010 trägt Heiko Fahrenbruch die Verantwortung für den Produktionsbetrieb. Er ist nahe der Schweizer Grenze in Villingen-Schwenningen aufgewachsen. Der Diplom-Braumeister (Abschluss an der technischen Universität München Weihenstephan) kennt sein Metier und hat das Bierhandwerk von der Pike auf gelernt. Dank diversen Anstellungen bei Brauereien, zuletzt bei der Schützengarten Brauerei in St. Gallen, verfügt er über ein breites Fachwissen. Heiko Fahrenbruch lebt mit seiner Frau und seinen Söhnen Timo (8 Jahre) und Kai (6 Jahre) in Unterseen. In seiner Freizeit ist er ab und zu als Segler unterwegs. 



Heiko Fahrenbruch mit Martin Jossi und Otto Spielberg

Brauerei mit Lustgarten…

«Bier und wir» – ein neues Buch, das sich süffig wie eine frisch gezapfte Stange lesen lässt. Auch Interlaken, dem Rugen und seinem Bräu ist Platz eingeräumt. 

Bierbrauen hat auf dem Bödeli Tradition. Die begann 1866, als Christian Indermühle auf der Matte des Hotels Interlaken die Brauerei Indermühle baute. Die Wiese vor dem Gasthof wurde zum ersten Brauerei-Lustgarten umgestaltet. Eine Farb-lithografie erinnert daran (siehe Bild). Im 18. und 19. Jahrhundert gab es zahlreiche Lustgärten – «Pleasure gardens» – wie die Engländer sie nannten. Es waren Parks, die der flanierenden Erholung und musikalischen Unterhaltung dienten. Die moderne Version der Lustgärten sind die heutigen Erlebnisparks – wie der Jungfrau Park. Zurück zum Buch: Einige Inhaltsthemen treffen auch auf die Entstehung und Entwicklung der Rugenbräu zu. Geschildert wird die allerneueste Entwicklung mit dem Bau der Distillery über dem Sudhaus sowie dem Ausbau des ehemaligen Bier-Felsenkellers zum Whisky-Keller für den köstlichen Swiss Highland Single Malt Whisky. Dazu werden eine Menge Rugenbräu-Meilensteine, von den Anfängen im Jahre 1866 bis heute nachgezeichnet. Die Folio-Redaktion meint: Man muss kein bekennender Biertrinker sein, um lustvoll in diese süffig aufbereiteten Episoden einzutauchen.

«Bier und wir» – Mathias Wiesmann, Verlag Hier + Jetzt, ISBN 978-3-03919-193-2, CHF 58.–

Früher bedurfte die Brauerei Indermühle noch eines Lustgartens als Attraktion. Heute spürt man bei jedem Schluck, wie «lustvoll» die Rugenbrauer ihre Biere vollenden.

Rugenbräu unterwegs

Obwohl wir nicht als Sponsor auftreten durften, war es für uns ein grandioses Fest. Denn auch bei unseren Wirte-Kunden wurde gejodelt und gejuchzt. Am Eidgenössischen Jodlerfest floss reichlich Rugenbräu durch die durstigen Jodlerkehlen. 

Benno und Lisbeth Tschümperlin, Molki 
Meiringen AG, fühlten 
sich unter den Jodlern 
besonders wohl.

Ein Schluck auf gute Jodler-Geschäfte: Marco 
von Euw, Hotel Metropole mit Jürg und Pia Boss, 
Hotel Derby, Interlaken

Welch schöne Trachtenfrauen! Sie sind vom Sattel im Kanton Schwyz 
angereist.

Wie immer voll im 
Schuss. Das Rugenbräu-
Bar-Team: Marco Aeschimann, Silvia Marti, Ursula Hofweber, Priska Nebiker (vlnr), sitzend Oliver 
Gehringer.

Jodler Christian Jossi 
aus Bönigen brauchte 
unser Wägeli auch zum Abstützen.

Chic! Rugenbräu-Mitarbeiter Konrad 
Schmocker.

Unter dem Schirm von Rugenbräu lässt sich 
besonders gut jodeln.

Waren trotz Regen gutgelaunt: Gian Franco, Carlos und Irma Lautanio, Unterseen

Jodeln gemeinsam im Jodlerklub Bönigen: Hans 
Michel, Jürg Siegenthaler und Hans Nyffeler (vlnr).

Nicht nur die Trachtenfrauen haben einen edlen Kopfschmuck.

Am Bierstand vom 
Hotel Metropole angetroffen: Die OK-Mitglieder vom 
Eidgenössischen Jodlerfest: 
Hans Steiner, Charles 
Zimmermann (Hotel 
Metropole), Albert Lüthi 
und Hans Feuz.

Besuche bei Rugenbräu-Chefs…

Chefkoch

Er ist einer der grössten Köche in der Schweiz und schwingt den edlen Kochlöffel im Victoria-Jungfrau Grand Hotel. Trotz viel Stress besuchte Thorsten Götz die Rugenbräu AG und genehmigte sich ein Feierabend-Bier.

 

Chefredaktor

Artur Vogel, Chefredaktor «Der Bund», ist bekennender Bier- und Whiskyliebhaber. Während zwei Tagen war er in unserer Gegend auf Reportage unterwegs. Sein Fazit: Im Rugen Whisky-Keller fühlte er sich besonders wohl.  

 

 

 

Chefsache

Victoria-Jungfrau Collec-tion Verwaltungsratspräsident Dr. Peter Bratschi (links) und Beat R. Sigg, Delegierter des Verwaltungsrates erklärten es zur Chefsache und wollten genau wissen, woher der Whisky stammt, welcher in ihren Häusern ausgeschenkt wird. 

 

 

 

Chef-mässig

Es gibt Kunden – das muss ein Chef gewesen sein – die haben sehr wenig Zeit. So landete ein Besucher mit dem Helikopter (Helipilot «Capito») auf dem Areal der Rugenbräu AG, besichtigte unsere Firma und flog weiter aufs Jungfraujoch, um dort den im ewigen Eis gelagerten Whisky «Ice Label» zu verkosten. 

Blick hinter die Kulissen

Wie und mit was wird eigentlich Whisky produziert? Wie sieht es in einem Gärkeller aus oder was ist eine Schroterei? Solche und ganz viele weitere Fragen werden bei den Betriebs-besichtigungen beantwortet. Gruppen bis zu maxi-mal 35 Personen haben die Möglichkeit, hinter die sonst verschlossenen Tore der Produktionsstätte zu schauen. Unser Braumeister und weitere Spezialisten stehen den Besuchern Red und Antwort und lassen sich vielleicht das eine oder andere Geheimnis entlocken. Der Rundgang zur Whiskyproduktion dauert rund eine Stunde und endet im Whisky-Keller. 

Für Bierliebhaber gibt es den grösseren Brauerei-Rundgang, der 1,5 Stunden dauert. Zum Schluss gibt es natürlich einen Bier-Apéro samt einem Bierkrug als Souvenir. 

Alle Details unter www.rugenbraeu.ch

Besucher auf dem Jungfraujoch

Immer wieder dürfen wir auf dem Jungfraujoch, wo unser Swiss Highland Single Malt Whisky «Ice Label» im ewigen Eis zu seiner Vollendung ausreift, interessierte Kunden empfangen. Direkt vom Fass wurde den Gästen das eisgekühlte «Lebenswasser» serviert. Spätestens dann war das Eis gebrochen und Johannes Kiderlen, Gründer von «Vom Fass» aus Waldburg war ebenso begeistert wie die Einkäufer von Manor.

Hansjürg Zehnder, René Eisenring, Sonia Petignat und Peter Dürr (vlnr).

Eine gute Nase: Hansjürg Zehnder.

Ihr privates Fässchen

Exklusiv und nur bei der Rugen Distillery erhältlich: Ihr persönliches Whisky-Fässchen. Ab sofort gibt es 20- wie auch 30-Liter-Fässer edlen Swiss Highland Single Malt Whisky im Spezialangebot. Das edle Holzfässchen wird mit Ihrem Namen beschriftet und auf Wunsch im Rugen Felsenkeller gelagert. Das persönliche Geschenk kann ab sofort bei uns bestellt werden. 

Ein gutes Näschen

Einmal im Jahr versammelt Master Distiller Philipp Adler den erlauchten Kreis der «guten Nasen» um sich. Die fünf Tester bestimmen – nach festgelegten Kriterien – den Reifegrad des Whiskys. Sie diskutieren viel und bestimmen dann gemeinsam, welche Fässer «verheiratet» werden, damit die nächste Edition 2012 zu einem exquisiten Swiss Highland Single Malt wird.

Hoher Besuch aus Deutschland: Johannes Kiderlen «Vom Fass».

Ursula Beutler, Wein- Spirituosen- und Getränke-Chef-Einkäuferin und Concetto Scuto, Assistent-Einkäufer von Manor Interessieren sich «brennen» für unser edles «Lebenswasser»

Auch Andrea Dähler-Hofweber und Ronny Deroisy, Manager Bàcaro Zürich Flughafen schmeckte der Ice Label direkt ab Fass.

Kulinarische Reise durch Frankreich

Lukullische Genüsse und feinste Tropfen erster Güte in den historischen Sälen des traditionellen Kursaals. 

 

Wie Gott in Frankreich, so fühlten sich die Gäste am zweiten Wein-Festival im Congress Centre Kursaal in Interlaken. Zahlreiche französische Spitzenproduzenten, ausgewählt von den Rugen Wy-Chäller-Spezialisten, und Michelin-Sternekoch Jean-Luc Rocha sorgten gemeinsam mit dem Küchenteam des Kursaals unter dem Motto «Tour du vin» für einen genussvollen Abend. Vom Elsass über die Loire- und Bordeaux-Region bis in die Champagne haben die Gäste einen aktuellen Überblick über die französischen Spitzenweine erhalten. Dazu wurden kulinarische Köstlichkeiten auf höchstem Niveau serviert. 

Henry Bouchard, Abbaye Sylva Plana, Jean-Luc Rocha, 
Michelin-Sternekoch, Marc Hoffmann, L’Ostal Cazes, 
Jean-Philipp Rugel, Rugel et fils, Bernhard Scheidegger, 
Chäs-Fritz Interlaken (vlnr).

Simone Stenger, Hotel Interlaken, Jean-Alexandre Ley, Rugen Wy-Chäller und Beat Zimmermann, H&R Gastro, Interlaken.

Ole Hartjen, General Manager Congress Centre Kursaal Interlaken.

Ganz viele Leckereien

Sommertipp von Josef Christen, Weinberater Rugen Wy-Chäller

Momentan sind die Abende lang und warm. Was gibt es da Schöneres, als diese Sommerabende im Freien bei einem feinen Glas Wein zu verbringen? Für laue Abende unter Freunden oder einfach zum Geniessen eignet sich besonders ein fruchtiger Rosé wie etwa der Re Manfredi IGT. Eine verführerische Fruchtaromatik von reifen Beeren und tropischen Früchten offenbart sich in der Nase. Das Bouquet ist reintönig, ausdrucksstark und lädt zu einem genussvollen Vergnügen ein. Das Zusammenspiel von Fruchtsäure und süsslicher Textur passt und gefällt auf Anhieb. Der elegante Körper und die fruchtige Struktur verleihen diesem Rosato aus dem südlichen Italien viele Nuancen, die sich überzeugend in Szene zu setzen vermögen. Er passt übrigens bestens zu Antipasti, Fischgerichten oder auch Pasta (beispielsweise Spaghetti alle vongole oder Maccheroni al limone).

Tag der offenen Flaschen

Weinkompetenz auf kleinstem Raum. Tag der offenen Flaschen, so heisst auch dieses Jahr das Motto der Weindegustation des Rugen Wy-Chällers. Schon zum dritten Mal findet dieser besondere Anlass statt. Die beiden Rugen Wy-Chäller-Berater Josef Christen und Jean-Alexandre Ley haben wiederum rund ein Dutzend Weinproduzenten aus dem In- und Ausland nach Interlaken eingeladen. Im Gepäck haben sie ihre exklusiven Weine. Besucher haben die Qual der Wahl und können aus rund 90 erstklassigen Weinen auswählen. Interessant auch: Besucher erhalten aus erster Hand Informationen über die Weingüter der anwesenden Winzer und Winzerinnen und deren Weine.

Kater mit Kater?

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Der Kater hat keinen Kater! Das Rugenbräu hat Herrchen genossen und dafür seinem Stubentiger die leere «Bouteille» überlassen. Das genügte bei Schnurrli bereits für ein dankbares Schnurren und einige lustige Minuten mit dem ungewöhnlichen Spielzeug.

Sprinter im Einsatz…

Gleich vier neue Lieferwagen – man nennt sie auch Sprinter – stehen jetzt in den Diensten der Rugenbräu. Es wurden rund 500'000 Franken in umweltfreundliche Fahrzeuge investiert. Bei dreien fährt ein Anhänger mit (Bild). Ein Lieferwagen verfügt gar über einen 4 x 4 Allrad-Antrieb, er liefert das Bier mühelos und zuverlässig in die entlegensten Bergregionen. Details für Autofreaks: 316 CDI, Diesel, Euro-5-Motoren, 163 PS. 

Neue Leitung im Depot Zollikofen

Rudolf Bongni heisst der neue Depotkoordinator im Schloss Reichenbach in Zollikofen. Seine Stellvertretung übernimmt neu Daniel Jauch. Sie sind im Depot verantwortlich, dass alles reibungslos klappt, die bestellten Lieferungen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Auch sind sie für die Beratung der Kunden im Verkaufslokal zuständig. Wir heissen die beiden «Neuen» in der Rugenbräu-Familie ganz herzlich willkommen.

Hochstapler

Rugenbräu-Speditionschef Martin Oesch bildet – mit dem Segen der Direktion – Hochstapler aus. Teilnehmer seiner Stapelfahrerkurse lernen die hohe Schule des Hochstapelns bis unters Dach. Als Abschluss winkt ein Suva-anerkanntes Diplom. 20 Rugenbräu-Mitarbeiter und 100 Externe bildete er zur «Hochstaplerei» a

Rugenbräu brennt

In nur zweimonatiger Bauzeit ist die neue Rugen Distillery entstanden. Nun kann die Rugenbräu den Whisky im eigenen Hause brauen und brennen. Ein Sudhaus und eine Distillery unter einem Dach – das ist in der Schweiz in dieser Art wohl einzigartig. Qualität ist oberstes Gebot. Sowohl bei der Herstellung von Bier wie auch beim Swiss Highland Single Malt Whisky wird ein schonendes Vorgehen ange-strebt. Dank dem moder-nen Rugenbräu-Sudhaus und idealen Lagermöglich-keiten im Felsenkeller kann die angestrebte Qualität garantiert werden. Jetzt sind Kapazitäten da, um die Pro-duktion in ferner Zukunft zu verdoppeln. Doch da wollen wir uns noch Zeit lassen. Ein Massenprodukt wird der Swiss Highland Single Malt nie. Neben dem Whisky wollen wir in der noch jungen Distillery auch vermehrt Bier brände herstellen.

Bierino, der «Schotte»

Bin ich nicht ein adrettes Kerlchen? So ein Schotten-röcklein (unter uns «Schot-ten» Kilt genannt) gibt schon was her. Aber nur, wenn man das passende Tartan-Muster wählt. Tartan ist ein Webmuster, bei dem durch Überkreuzen von Fäden un-terschiedlicher Farben ein Karomuster entsteht – das typische Schottenmuster eben. Meines ist besonders edel und stammt vom Clan der MacDhaibhidh's, deren Stammschloss, Tulloch Castle, bei Dingwall im Nordos-ten von Schottland liegt. Mein Kilt mit den handgefertig-ten Falten besteht aus 7,5 Metern Stoff. Und gerade billig war das Teil auch nicht. 389 Pfund habe ich hingeblättert. Aber zur Feier des Tages – zur Einweihung der Rugen  Distillery – war mir nichts zu teuer.

Der besondere Verschnitt

Am 16. Dezember 2010 war es soweit. Die neue Rugen Distillery wurde feierlich eingeweiht. Mit dabei auch Monika Erb. Das Fotomo-dell aus Därligen verbindet schon seit längerer Zeit eine Freundschaft mit der Firma Rugenbräu. Sie hat ein Faible für regionale Pro-dukte und natürlich auch für den einheimischen Whisky. Als unsere Whisky-Botschafterin stand sie Patin und weihte die Distil-lery ofἀziell ein. Zur Feier des Tages hat unser Master Distiller einen besonderen «Leckerbissen» kreiert – nämlich eine Selektion aus drei verschiedenen Fässern aus dem Jahre 2008. Slainte mhath!

Nils von Allmen, verantwortlicher Architekt, freute die gelungene Vollendung der Rugen Distillery.

Die Brauerkollegen: Felix Meier, Brauerei H. Müller AG, Baden, Alois Gmür, Brauerei Rosengarten AG, Einsiedeln, und Roland Oeschger, Brauerei Adler AG, Schwanden (vlnr).


Grosser Moment: Monika Erb durchschneidet das Einweihungsband. Mit dabei Master Distiller Philipp Adler und CEO Bruno Hofweber (rechts).

«Ice Feeling» vom Jungfraujoch geholt

Ein Teil des Whiskys lagert bekanntlich auf dem Jungfraujoch in einer Eisgrotte. Um den Besuchern das Gefühl vom ewigen Eis auch in der Distillery in Interlaken zu vermitteln, wurde eine spezielle, im Glasschmelz-Verfahren (Fuising) konzipierte, fünf Tonnen schwere Glas-Eiswand gestaltet.

Zwei Brennblasen

In der neuen Distillery stehen zwei Brennblasen. Die grosse Anlage fasst 1'000 Liter Brenngut und wird ausschliesslich für die Whisky- und Bierbrandherstel-lung verwendet. Sie funktioniert mittels des schottischen «Pot-Still»-Verfahrens, welches ein mehrfaches Brennen ermöglicht.  Die kleinere Anlage fasst 100 Liter Brenngut und dient als Versuchsanlage, wo in  Zukunft auch Edelbrände hergestellt werden  können.

Kleiner Bruder

Die Swiss Highland Single Malts «Classic» und «Ice Label» haben einen kleinen Bruder erhalten. Der neue schwarze «Forty Three»-Whisky wurde speziell für den Detailhandel hergestellt. Die Flasche (50 cl) wird in einer Trinkstärke von 43 Prozent angeboten.   

Garantiert 59 Prozent!

Anlässlich des BEKB- Kundenanlasses überreich-te Alfred Braunagel dem Referenten Jens Korte, SF-Börsenkorrespondent, eine Flasche Swiss Highland  Single Malt «Ice Label». Anders als bei seinen Börsenprognosen hat er hier garantiert eine Rendite  von 59 Prozent.

Jens Korte, SF-Börsenkorrespondent (links), und Alfred Braunagel, Niederlassungs-leiter BEKB Interlaken.

Pointiert

Echte Freude zeigte  Roger Köppel, Verleger und Chefredaktor der «Weltwoche», als er anlässlich des Wirtschaftsapéros von Heinz Egli, Präsident des HIV Sektion Interlaken-Oberhasli, einen «Ice Label» überreicht bekam. Bei sei-nem Referat gab's pointierte «Worthäppchen» gegen den Einheitsbrei der Medien, für unseren Whisky gab's nur lobende Worte.

Auf dem Whisky-Schiff getroffen

Schon im letzten Jahr  waren die drei Kollegen  auf dem Whisky-Schiff in Zürich. Damals probierten sie den Swiss Highland Single Malt. Jetzt sind sie richtige Fans geworden und haben dieses Jahr gleich wieder eine Flasche gekauft.

Korab Sinani, Pius Portmann und Guido Doebeli (vlnr).

Für gute Verkaufszahlen sorgten auch Mike Böhler (links) und Rolf Spöri von der Haecky Drink & Wine AG in Reinach. Sie haben uns im Whisky-Schiff bestens vertreten.

Direkt vom Fass

Unser Vertriebspartner Haecky Drink & Wine wollte seinen Kunden zeigen, wie und wo das edle  Destillat gelagert wird. Master Distiller Philipp  Adler präsentierte etwas ganz Spezielles. Er servierte den Whisky in der Eisgrotte direkt ab Fass.

Peter Leuthold, neuer Depositär aus Meiringen, liess sich ebenfalls vom guten Whisky auf dem Jungfraujoch überzeugen.

Marie-Therese Bachmann, «Vom Fass Bern», schmeckte der Whisky direkt vom Fass.

Kenner: Uwe Tännler, Präsident Swiss Marketing (SMC), verlieh im März 2010 der Rugenbräu AG die Marketing- Trophy und wollte sich selber einmal ein Bild vom prämierten Whisky machen.

Schwören auf gutes Bier…

«Wir brauen ausgezeichnetes Schweizer Bier und wollen frei sein von fremdem Bier, wie es unsere Väter waren.» Diesen etwas augenzwinkernden Schwur legte Bruno Hofweber mit neun Kollegen von Schweizer Privatbrauereien diesen Sommer auf dem Tellspiel-Areal ab. Rugenbräu musste dazu im Vorfeld ihre Biere von einem unabhängigen Institut untersuchen und qualitativ nach speziellen Richtlinien testen lassen. Die Schweizer Brauereien erhielten dafür das Qualitätssiegel der Brau Ring Kooperationsgesellschaft. Mit dem Qualitätssiegel «privat – regional – ausgezeichnet» verschaffen sich die  «Kleinen»  einen Wett- bewerbsvorteil und  dem Kunden Erleich-terung bei seiner Auswahl der Biere.

Auf zum offenen Zapfhahn!

Der gemeinsame Schwur bildet – wie damals bei den Eidgenossen – nicht nur leere Worte. Es folgen nun auch Taten. Als Beweis dafür, dass die Brauereien vorzügliches Bier herstel-len, luden die ausgezeichneten Brauereien zum offenen Zapfhahn ein. Rugenbräu AG schenkte beim Restaurant Brauistüb-li Gratisbier aus und bewies  so den Bierliebhabern, dass die Kleinbrauereien im doppelten Sinne ausgezeichnetes Qualitätsbier produzieren.

Rugenbräu Mitarbeiter: Stefan Signer, Manuel Blatter und Konrad Schmocker (vlnr).

Simon Sterchi, Viktor Glatthard, Flurina Ineichen und Fabian Mühlemann (vlnr).

And the winners are…

Rugen Wy-Chäller zuoberst auf dem Stockerl: Köstliche Weine aus dem Sortiment des Rugen Wy-Chäller schafften es aufs Podest. Zwei erhielten eine goldene und vier eine silberne Medaille. Und das bereits im Juli 2010, als 150 Schweizer Önologen sowie Fachleute aus Produktion und Handel die eingereichten Weine an der Expovina in Zürich testeten. Und: Unser Sumarroca – Santa Creu wurde in der Kategorie Rotwein Spanien gar zum «Best of» erkoren! Jede Menge «Best of»- Momente wünschen  wir Ihnen nun beim Genuss dieser im doppelten Sinne ausgezeichneten Tropfen.

Der Winzer des Jahres!

Einmal mehr bewiesen die Verantwortlichen vom Rugen Wy-Chäller eine ausgeprägt gute Nase für auserlesene Weine. Jedes Jahr wird am Grand Prix du Vin Suisse der Winzer des Jahres gekürt. Die Ehre ἀel Ende Oktober dem Tessiner Winzer Meinrad Perler zu. Die Weine aus dem Hause Agriloro SA in Arzo wurden erst kürzlich ins gepḀegte Rugen Wy-Chäller-Sortiment aufgenommen. Während der ganzen IGA gabs Kostproben des Sortiments und Verkaufsberater Piero Rovea vom prämierten Weingut machte einen  Abstecher an die IGA 2010.

Die Verkaufsberater vom Rugen Wy-Chäller freuten sich über den «gekrönten» Besuch aus dem Süden. Zweiter von rechts, der Gast Piero Rovea.

Grosser Durst an der IGA.

For Ladies only

20 Frauen, 10 ausgesuchte Weine und eine wunder-bare Stimmung. So das Fazit des ersten Weinanlasses «for Ladies only». Es wurden kulinarische Köstlichkeiten zelebriert und dazu der passende Wein kredenzt. Eine Sinfonie unvergesslicher Aromen und ein Wohlklang betörender Düfte wurden den anwesenden Frauen serviert. Weinfachfrau Beatrice Anderegg von der Weinkellerei Aarau verstand es, mit ihren Gastgebern Iréne Grüneisen (Küchen), Erwin Stocker (Stocker's Degusta), Jean-Alexandre Ley und Josef Christen (Rugen Wy-Chäller), Bernhard Scheidegger (Chäs Fritz) und Martin Teuscher (Swiss Chocolate Chalet) einen unvergesslichen Frauenabend zu präsentieren.

Exklusives aus Küche und Keller.

Tag der offenen Flasche

Europas Weinwelt in  Interlaken. Was 2009 erfolgreich begann, wurde im September 2010 weitergeführt. 14 weltbekannte Winzerinnen und Winzer reisten aus allen Himmelsrichtungen nach Interlaken. Im Gepäck hatten sie ihre erstklassigen Weine. Die edlen Tropfen standen für rund 120 Besucher zur Degustation bereit. André Steiner aus Lostorf, Urs Schweizer aus Mat-ten und Peter von Allmen aus Interlaken winkte das Glück. Sie gewannen beim Wettbewerb je eine Flasche Champagne Bollinger Rosé mit Icetube. Herzliche Gratulation.

Echte Weinkenner: Rudolf Mosimann und Beatrice Müller vom Restaurant Eiger, Wengen.

Marianne Beerli (links), Bern, Josef Christen und Christine Salvisberg.

Vater mit Tochter: Casimiro Maule mit Sara vom Weingut Nino Negri.

Wintertipp von Josef Christen, Weinberater Rugen Wy-Chäller

Der Songe de l'Abbé AC 2008 aus der aufstrebenden Appellation Faugères im Süden Frankreichs ist so ein Cuvée. Die Goldmedaille an der internationalen Weinprämierung in Zürich hat er in diesem Jahr erhalten, und für den französischen Weinführer «Guide Hachette» ist er ein «Coup de coeur». Sogar in den USA ist man auf das Gewächs von Abbaye Sylva Plana aufmerksam geworden. Der «Wine Spectator» hat ihm beachtliche 87 Punkte verliehen. Dazu erwähnt Weinmacher Cédric Guy folgende Gründe. Erstens der Boden: Schiefer und nichts als Schiefer. Dann zählt er das mediterrane Klima auf und «last, but not least» den Faktor Mensch. «Ich lege sehr viel Wert auf eine äusserst naturnahe Bearbeitung: Aus persönlichen Motiven und weil ich der nachfolgenden Generation, die bereits heranwächst, eine gesunde Basis mitgeben will», gibt er zu bedenken.

So ein Käse…

Diese «Astronauten» sind keinesfalls auf dem Weg zum Mond. Philipp Adler, Bruno Hofweber und Heiko Fahrenbruch (vlnr) landeten im Käselager des Milchverarbeiters Emmi (vormals Käsehersteller Fromalp) in Zollikofen. Rugenbräu eignet sich besonders gut für die Export-Brasserie-Fonduemischung.  En Guetä!   

Adieu und Benvenuto

Ende Januar 2011 sagen wir Adieu zu Thomas Leutenegger. Unser Marketing- und Verkaufsleiter war während vier Jahren mit viel Engagement im Einsatz. Er hat sich entschlossen, eine neue Herausforderung anzunehmen. Für seinen Einsatz bedanken wir uns ganz herzlich. Neu im Team begrüssen wir Mauro Pitussi. Der ausgewiesene Marketingfachmann war 13 Jahre bei PepsiCo Beverages Switzerland GmbH in Bern tätig. Er hat die Gesellschaft in der Schweiz aufgebaut und war zuletzt Marktverantwortlicher für die Schweiz und Österreich. Er kennt die Getränkebranche bestens und freut sich nun,  bei der Weiterentwicklung der Rugenbräu AG mitzuarbeiten. Die Rugenbräu AG als kleine, innovative Firma mit Kraft und Potenzial reizt den zweifachen Familienvater. Mauro Pitussi (40) ist italienischer Staatsbürger, in Bern aufgewachsen und wohnt mit seiner Familie in Bremgarten bei Bern. An seinem Arbeitsort in Interlaken heissen wir ihn herzlich willkommen und sagen ganz einfach:  «Benvenuto.»

Der «Neue» und der «Alte»: Mauro Pitussi (links) übernimmt die Stelle als Marketing- und Verkaufsleiter von Thomas Leutenegger.

40 Jahre Rugenbräu

Zusammen können sie auf 40 Jahre Rugenbräu anstossen. Luis de Almeida wurde an der traditionellen Weihnachtsfeier für 20 Jahre Einsatz bei Rugenbräu geehrt. Andreas Zurbuchen und Christian Brunner können beide auf 10 Jahre in der Rugenbräu-Familie zurückblicken. Alle drei zusammen sind sie seit 40 Jahren mit Rugenbräu «verheiratet» und können so die Rubin-Hochzeit feiern. Wir gratulieren ganz herzlich, danken für die Treue und den tollen Einsatz und hoffen, in zehn Jahren erneut mit ihnen zu feiern.

Luis de Almeida (links) und Andreas Zurbuchen.

Christian Brunner