Geschichte

Eine aussergewöhnliche Whisky-Geschichte

geschichteWir schreiben das Jahr 1874. Im Berner Oberland tummeln sich Alpinisten und Wissenschaftler. Aber auch Touristen bevölkern das Bödeli, vergnügen sich bei rauschenden Soirées dansantes und Variétés.

Im gepflegten Park vor dem Kursaal sitzt Donald McDonald, schottischer Berggänger und Eisenbahnfan aus Islay.

Er ist nach Interlaken gekommen um der Einweihung der Bödelibahn beizuwohnen, aber auch um sich in den Bergen aktiv zu erholen. Heute sitzt er da und ist fasziniert vom Anblick der Jungfrau. Ein Bergführer hat ihm am Vortag erklärt, dass dieser vollkommene Berg bereits 1811 durch Einheimische erklommen worden sei – viel früher als die umliegenden Gipfel und auch ein halbes Jahrhundert vor dem berühmten Matterhorn im benachbarten Wallis.

Doch seine ganze Aufmerksamkeit gilt der Jungfrau, sie hat ihn mit ihrer Schönheit in ihren Bann gezogen. Ihr entgegen zu wandern, dieser Gedanke fasziniert ihn. Er steht auf, richtet den Kilt und macht sich auf den Weg. Nach einer halben Wegstunde fährt ein Kutscher an ihm vorbei, hält an und nimmt den Wanderer zu sich auf den Bock. Am höchsten Punkt der Schlucht, durch die der Weg führt, bringt der Kutscher die Pferde zum Anhalten und lädt Bier und Esswaren für einige Männer ab, die mit einfachen Geräten Löcher in den Fels bohren. McDonald ist fasziniert, vergisst einen Augenblick die Schönheit der Jungfrau und lernt, dank der Freundlichkeit des Kutschers, das einheimische Bier kennen.

Bei der kurzen Rast macht McDonald Bekanntschaft mit den beiden Brauereibesitzern Carl und Albert Indermühle, welche die Felsenkeller am Rugen für die 1866 gegründete Brauerei bauen. Bevor er zu Fuss gegen die Burgruine Unspunnen weiterwandert, erwidert er die Gastfreundschaft und reicht die Flasche mit seinem Lebenswasser, dem Whisky aus seiner Heimat Islay, in die Runde. Bei einem tüchtigen Schluck Whisky vermischen sich Legende und Geschichte. Was Donald McDonald damals nie für möglich gehalten hätte, wird knapp 140 Jahre später Tatsache.

Jim McEwan, Master Distiller auf der Insel Islay, wandert «auf den Spuren» McDonalds. Dabei besucht er Interlaken und entdeckt die gewölbten Felsenkeller im Rugen. Erstaunt stellt Jim fest, dass im Felsenkeller jedoch kein Bier, sondern in Sherry-Fässern aus Weisseiche der edle Swiss Highland Single Malt Whisky heranreift. Hocherfreut verkostet Jim McEwan den Whisky aus frischer Würze und klarem Gebirgsquellwasser und ist von diesem Alpen-Whisky so entzückt, dass er spontan die Patenschaft für den Swiss Highland Single Malt übernimmt.

Wir sind stolz und dankbar, dass wir Jim am 14. März 2008 zur Lancierung unseres Swiss Highland Single Malt Whisky in Interlaken begrüssen durften und auch in Zukunft auf die Beratung dieses grossen Kenners zählen können. Stossen wir an auf unsere Freundschaft, auf den Brückenschlag von der Schottischen Westküste ins Berner Oberland und natürlich auf unsere gemeinsame Leidenschaft, den Single Malt – Slainte Mhath!